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Die Nadeln des päpstlichen Pallium - mystische und esoterische Aspekte

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Die Nadel des päpstlichen Pallium
mystische und esoterische Aspekte

Die Symbologie des Pallium bereicherte sich über die Jahrhunderte.

Anfangs waren die Symbole vorwiegend kirchlicher Natur, d.h. im ersten Jahrtausend wurde das Pallium mit dem verlorenen Schäfchen gleichgesetzt, Symbol des Hirten, der das Schäfchen > auf der linken Schulter < trägt.

Das Pallium ist ein antikes episkopisches, aus reiner Wolle gewebtes Symbol, das die römischen Bischöfe bis in das IV. Jahrhundert trugen, und symbolisierte das Joch Christus, das der Diener der Diener Gottes”, wie der Pontifex auch genannt wird, auf seinen Schultern trägt.
Das Pallium der ersten Jahrhunderte des Christentums war lang und wurde auf der linken Schulter überkreuzt. Dieses wurde ab dem IX. Jahrhundert im Westen abgelegt, wie aus dem Bild in der Kirche Sacro Speco in Subiaco ca. aus dem Jahr 1219 hervorgeht, auf dem Papst Innozenz III. abgebildet ist.
Dieses Pallium finden wir auf allen Ikonographien und Mosaiken des ersten Jahrtausends, so wie auf der Darstellung des Guten Hirten, auf der "das Schäfchen" den Kopf an "die rechte Schulter schmiegt", eine Besonderheit, auf die wir später noch eingehen werden, die eine ganz bestimmte symbolische Bedeutung haben könnte, d.h. die Drehung der weltlichen Energie für den Übergang zur "göttlichen".

Nach dem ersten Jahrtausend änderte sich die Form des Pallium; man verstand darunter nicht mehr das Symbol des verlorenen Schäfchens, sondern es wurde wie der Buchstabe

> Y <

über den jeweiligen Träger gelegt und nahm eine andere symbolische Bedeutung an, wie das Sankt Isidor von Sevilla zugesprochene, auf der Miniatur Kodex167 – X. Jahrhundert mit dem Bischof San Braulio von Zaragoza dargestellte

 

Das " Y " zeigt dem Hirten den richtigen "WEG", um "das verlorene Schäfchen" wiederzufinden.

>Y<

wie das Sankt Isidor von Sevilla zugesprochene, auf der Miniatur Kodex167 – X. Jahrhundert mit dem Bischof San Braulio von Zaragoza dargestell

http://soscollemaggio.com/it/component/content/article/232-svelato-il-segreto-della-qyq-lalbero-oracolare-di-santisidoro.html

Das " Y " zeigt dem Hirten den richtigen "WEG", um "das verlorene Schäfchen" wiederzufinden.


> und ist nichts anderes als
" seine Seele" <.

So gestaltet war auch das Pallium, das Papst Johannes Paul II. in der Weihnachtsnacht 1999 mit
> der Nadel auf der linken Schulter < trug, also auf der gegenüberliegenden Seite bezüglich der Tradition.

Aber dies – so scheint es – war die einzige Gelegenheit, bei der Papst Johannes Paul II. diese besondere Form des Pallium trug, womit er den > WEG < aufzeigen wollte, den er als Geistiger Führer der Katholiken eingeschlagen hatte. Bei allen anderen späteren Gelegenheiten benutzte Papst Wojtyla das Pallium mit den schwarzen Kreuzen.


Dieses Pallium hat immer schon eine besondere symbolisch-mystische Bedeutung gehabt. Es ist aus Lammwolle, was auf "das verlorene Schäfchen " hindeutet, während die Kreuze die Bedeutung des  "Guten Hirten" haben, der jederzeit bereit ist, sein Leben für seine Schäfchen zu opfern.

Das Pallium hat also immer schon die besondere christologische Bedeutung des "Christus der gute Hirte" gehabt.

In seiner Ansprache aus dem Jahr 1999, die er während der Zeremonie der Auflegung des Pallium an eine Gruppe Oberbischöfe richtete, wies Papst Giovanni Paolo II. auf zwei wichtige Bedeutungen hin:


> die erste ist eine besondere Beziehung der Metropoliten zum Nachfolger Petrus;
> die zweite sind die Lämmer, welche die Wolle liefern und uns an stets "das Schaf Gottes, das die Sünden der Welt auf sich genommen und sich zur Rettung der Menschheit geopfert hat" erinnern sollen.

Weiter sagte er noch: "Das Pallium ist, wegen der weißen Farbe seiner Wolle, ein Anruf an die Unschuld des Lebens und erinnert uns täglich an die Treue unseres Herrn, bis zum Martyrium, wenn es nötig sein sollte"

Ornamente mit hoher symbolischer Bedeutung

Das Pallium ist reich an theologischen und liturgischen Bedeutungen. Anfänglich wurde es um den Hals gelegt, die beiden Enden mit den schwarzen Kreuzen hingen auf beiden Seiten der linken Schulter herunter als Zeichen für das Schaf, das > auf die Schulter des Guten Hirten < geladen wurde.

Im IX. Jahrhundert kam es dann zu einigen Änderungen: die beiden Enden zogen sich über die Brust- und Rückenmitte des Bischofs hin; die Kreuze waren jetzt roter Farbe und bedeuteten Christi Wunden; dazu kamen noch drei große schwarze Nadeln, wie die drei Nägel, mit denen er ans Kreuz geschlagen wurde.


Einige Jahrhunderte später wurden die Paramente bedeutend kleiner und auch das Pallium verringerte sich in den Dimensionen, nahm die heutigen Maße und Farben an, d.h. es handelt sich nur noch um eine Binde von wenigen Zentimetern Breite aus weißer Wolle, die mit einigen schwarzen Kreuzen bestickt und durch drei mit Halbedelsteinen verzierte Nadeln verschönt wird.


Die Kreuze sind heute das Symbol für die Wunden unseres Herrn.

Die Nadeln stehen als Symbol für die drei Nägel der Kreuzigung.

Das Pallium wird traditionsgemäß mit 6 schwarzen Kreuzen aus Seide verziert

Das Pallium ist eine Reliquie zweiter Klasse und wird den Metropoliten am Abend vor dem Fest der Heiligen Peter und Paul (am 28. Juni) vom Papst selbst überreicht.


Die Heiligen Pallien werden aus der Wolle von zwei weißen Lämmchen gewoben, die zu diesem Zweck von den Nonnen im römischen Kloster San Lorenzo in Panisperna aufgezogen und dem Papst von den religiösen Orden der lateranischen Regularkanoniker überreicht werden, die in der Basilika Sant’Agnese fuori le Mura dienen, in deren Krypta sich die Reliquien der Heiligen Agnes zusammen mit denen der Heiligen Emerentia befinden. Diese römische Heilige wird in der Ikonographie traditionsgemäß auf den Bildern vom charakteristischen Lamm begleitet dargestellt.


Die von den Nonnen betreuten Lämmer werden in der heiligen Woche geschert. Die Scherung ist rein symbolischer Natur, weil die Wolle der beiden kleinen Lämmchen nie zur Herstellung aller erforderlichen Pallien ausreicht und daher mit der Wolle anderer Lämmer gemischt werden muss.

Die Lämmer werden am 21. Januar in der Basilika Sant’Agnese gesegnet, der Tag, an dem die römische Heilige im Jahr 350 ca. das furchtbare Martyrium im Circus Agonalis, dem heutigen Piazza Navona, erlitt. Sie wurde erst dem Volk ausgestellt und dann mit einem Schwertstreich, auf die Art der Lämmer dort getötet, wo heute die ihr geweihte Krypta steht. Der Papst segnet die Lämmer, das charakteristische Symbol der Heiligen, aus deren Wolle das Pallium gewebt wird.


In einem Gewölbe der Krypta wird die Heilige mit zwei Päpsten dargestellt, die das Pallium auf die archaische Art dieser Epoche tragen.

Bevor sie an die Erzbischöfe verteilt werden, legt man die neuen Pallien auf dem Sarkophag unter dem Altar der Basilika San Pietro in Rom aus, in denen sich die weltlichen Reste des Apostels Petrus befinden, damit die Kraft und der Geist von den Resten des Apostels Petrus auf die Pallien übergehen.
Sicher ist dies einer der Gründe, die Benedikt XVI. nach seiner Ernennung zum Papst anfangs dazu bewegt haben, das > Pallium der antiken Art < zu wählen, wie es der Heilige Apollinaris und Innozenz III. trugen.

Erst nach der Ernennung von Benedikt XVI. zum Papst wurde diese neuen Form des Pallium, die an das ursprüngliche, antike Modell erinnert, zur exklusiven Benutzung durch den Papst hergestellt.

Als der Dekan des Kardinalskollegiums ihm das Pallium auferlegte, kommentierte Papst Benedikt XVI.: "Dieses antike Symbol ist die Darstellung des Joches Christi, das der Diener der Diener Gottes auf seine Schultern nimmt. Die Wolle der Lämmer ist das Symbol des verlorenen oder kranken oder schwachen Schäfchens, das der Hirte auf seine Schultern nimmt und zum Wasser des Lebens trägt. Das Gleichnis des verlorenen Schafes war für die Kirchenväter das Bild des Mysteriums Christi und der Kirche. Christus sprach zu Petrus: "Weide meine Schafe" und auch zu mir sagt er in diesem Augenblick dasselbe".

Mons. Valenziano unterstrich am 23. April 2005 während eines Interviews im Presseraum des vatikanischen Radios vor akkreditierten Journalisten, dass Benedikt XVI. mit der heiligen Zeremonie seines offiziellen Amtsantrittes die > besondere, Petrus gleichgeartete Dimension < verdeutlichen wollte, die seine neue Rolle als Hirte der katholischen Kirche verlangte und auf die Aufgaben hinwies, die der auferstandene Christus dem Simon von Betsaida auferlegte, der an die Worte Christi glaubte und die Netze zum Fischen auswarf. Diese Aufgaben werden auch aus den Orten deutlich, die ausdrücklich für den Amtsantritt gewählt wurden, insbesondere aber in den beiden Symbolen, > das Pallium < und > der Ring <, die Papst Ratzinger als direkter Nachfolger von Petrus für sich wählte.

 

Zu Beginn seines Amtes wählte Benedikt XVI. für sich das antike Pallium, das von der linken Schulter bis zum Knie herunterhing.

Am 29. Juni 2008 verzichtete er dann auf das antike Pallium, die päpstliche Kurie nimmt an, um sich anzupassen. Das Pallium wurde Papst Coelestin V. dargeboten.

Das neue Pallium ist nicht mehr linear, sondern rund. Das erste wurde um die Person gelegt, das zweite zieht der Papst über den Kopf, wie die der Metropoliten, auch wenn es diesen absolut nicht ähnelt. In der Tat stehen dahinter eine andere Hermeneutik,  Theologie und Form des Lehramtes.

Pallium Petrus <> Pallium Kadosch

Die den Bischöfen dargebotenen Pallien werden mit schwarzen und roten Kreuzen verziert, auch wenn genauere Informationen darüber fehlen, wem die einen oder anderen und bei welcher Gelegenheit verliehen werden.

Es steht allerdings fest, das dieses Modell des Pallium mit drei roten Kreuzen, die zu zweien auf jedem der drei Enden aufgestickt sind, nie von Benedikt XVI. verwendet wurde, der davon nur > ein einziges Exemplar < aus evidenten mystischen und esoterischen Gründen hat anfertigen lassen.

Dieses Pallium hat eine vollkommen andere > Form der Kreuze < (vier gleichseitige Vierecke in roter Farbe) und besteht nicht aus drei getrennten, miteinander verbundenen Enden, sondern aus einem > einzigen, ringförmigen Stück < von dem zwei freie Enden auf Brust und Rücken herunterhängen.

Eine weitere Besonderheit, die bestimmt eine präzise > symbolische numerische Bedeutung < hat, ist die für die "Kreuze" gewählte Farbe: ein warmes Rot, ähnlich wie das des Autorennstalls von "Ferrari". Weiter müssen auch die "Zahl" der Kreuze und ihre Position eine besondere Bedeutung haben. Es handelt sich nicht mehr zwei Malteserkreuze, die auf jedes der drei Enden der Wollbinde gestickt werden, sondern um > 4 < auf der ringförmigen Binde und nur > einem < auf  jedem der beiden Enden, die zusammen > 6 rote Pyramiden < oder auch < drei Achtecke> bilden.

Das Pallium, das seine Vorgänger und insbesondere der letzte von ihnen, Papst Wojtyla, trugen, wird heute nur noch von den Metropoliten benutzt und besteht aus einer runden, etwa 6 cm breiten Binde aus Lammwolle, die auf den Schultern und um den Hals des Metropoliten liegt.

Die Pallien, insbesondere das Päpstliche Pallium, werden im Kloster des Cäcilienordens gewoben. Auf jedem der drei Enden sind je zwei schwarze Malteserkreuze eingestickt.

Die Wollstreifen werden miteinander verbunden, indem zwei in den mittleren, leicht abgerundeten gesteckt werden, damit das Pallium auf die Schultern, über das Ornat oder die Kasel gelegt werden kann, so dass die beiden freien Enden vorne und hinten herunterhängen und das Parament – sowohl von vorne als von hinten – an den Buchstaben " Y" erinnert.



An jedem Kreuz (vorne unter dem Hals, auf der linken und auf der rechten Schulter) befindet sich eine kleine Schlaufe, an der die > kostbaren Nadeln >  festgesteckt werden, die "Palliumnadeln" oder "aciculae" (lat.) heißen.


Die Nadeln werden von Halbedelsteinen auf dem breiten Nadelkopf verziert und sollten immer (für den Betrachter) nach rechts gerichtet (links für den, der sie trägt) gerichtet sein,

aber Papst Benedikt XVI. schien sich nicht an dieses Rituals zu halten, was ihm aus einigen Sektoren der Kurie und von bestimmten katholischen Vereinigungen Kritik eintrug.


Die Stellung scheint allerdings keinesfalls zwingend vorgeschrieben zu sein und die Riten erlauben auch andere Positionen, die der Papst und wenige andere zu kennen scheinen.

Die Modelle der Kreuze auf dem Pallium der Metropoliten sind immer die gleichen, bei einigen ändert sich allerdings die Ausrichtung der beiden Schlaufen, an denen die Nadeln auf dem Pallium befestigt werden.

 

Bei einigen Modellen sind > die Schlaufen < , in welche die Nadeln gesteckt werden, alle in der gleichen Stellung, sodass die drei Nadeln > von links nach rechts < gesteckt werden,

wie dieses Bild von Benedikt XVI. mit dem neuen Pallium beweist,

bei anderen werden > die Schlaufen umgesetzt < und verlaufen auf dem Kreuz auf der linken Schulter im entgegengesetzten Sinn, damit die Nadeln nach einem bestimmten Schema auf der Brust, auf der linken Schulter und auf dem Rücken ausgerichtet sind.

Bei dem neuen Pallium, das Benedikt XVI. benutzte, waren >die Fäden der Schlaufen<, in welche die Nadeln gesteckt werden, immer > drei<, auch wenn wir nicht wissen, ob man sich aus rein schneiderischen Gründen dafür entschieden hat oder ob diese Wahl etwas mit der Zahl > 3 < zu tun hat.

Die drei Nadeln (je 7 cm lang) sind mit wunderschönen Halbedelsteinen verziert und werden persönlich vom Papst nach einem besonderen Schema in einer bestimmten Stellung, einer präzisen Ausrichtung (mit oder gegen den Uhrzeigersinn), nach Qualität und Farbe der Halbedelsteine für die sehr unterschiedlichen Zeremonien, die er abzuhalten hat, ausgewählt.

Aus den Bildern von Papst Wojtyla geht anscheinend hervor, dass er stets > die Linksdrehung < gemäß esoterischer, mystischer Regeln bevorzugte,

wie Leonardo da Vinci auf der Zeichnung des vitruvianischen Menschen, die eine deutliche kryptische Botschaft enthält.

> Die mittlere Nadel <

auf der Höhe der linken Schulter, befand sich immer in entgegengesetzter Richtung >< gegen den Uhrzeigersinn gegenüber der beiden anderen Nadeln auf Brust und Rücken.

Das mit 6 schwarzen Kreuzen verzierte Pallium wird heute nur noch von den Metropoliten getragen, während es früher auch von den Päpsten benutzt wurde, bis zu Papst Wojtyla, der sich der Nadeln mit einem roten Kreuz und einem Brillanten in der Mitte bediente, die in den ersten Zeiten auch von Benedikt XVI. benutzt wurden, allerdings nur auf dem Pallium, das er bei seiner Ernennung empfangen hatte.



Das symbolische Element,
das uns zur kryptischen Erklärung der symbolischen Botschaft mit klarer esoterischer Ausrichtung am meisten interessiert, ist die sicher nicht zufällige Wahl beider Päpste, die gleichen Nadeln mit dem roten Kreuz und dieselbe Ausrichtung zu wählten, allerdings jeder an einer > anderen Schulter <.



Das Pallium entspricht einem besonderen, an Hermeneutik, Theologie und Form des Lehramtes gebundenen Verhalten und trägt in sich eine symbolische
Botschaft, die für Außenstehende nur schwer zu verstehen ist.

Papst Wojtyla hatte sich für die drei Nadeln mit dem roten Kreuz entschieden, die "nur einen Brillanten" in der Mitte zwischen den beiden Strahlen besaßen, und mit der "roten Rose" der "Kreuz Rosen Ritter" identifiziert werden können, während Papst Ratzinger, bei einer besonderen Gelegenheit das 1. Pallium mit fünf Kreuzen trug, aber die > Nadeln mit rotem Kreuz <, allerdings mit "vier Brillanten" an den vier Seiten des Kreuzes, wählte. Die Nadeln steckte er auf die Kreuze an der Brust und zwar im entgegengesetzten Sinn, während er später, nachdem er sich für ein anderes Pallium entschieden hatte, diese nicht mehr oder nicht auf diese Weise benutzte.

Zu Beginn seines päpstlichen Amtes hatte sich Benedikt XVI. dafür entschieden, das antike Pallium zu tragen, das von der linken Schulter bis zum Knie herunter hing.

Dieses war mit fünf Kreuzen bestickt, die für die fünf Wunden von Jesus Christus bei der Kreuzigung stehen, die von der Dornenkrone auf dem Kopf, die von den drei Nägeln, mit denen er ans Kreuz geschlagen wurde, an Händen und Füßen, und die durch den Lanzenstich in die Seite durch den römischen Soldat Longinus, um ihn zu töten, damit seine furchtbaren Qualen endlich ein Ende fanden.

Am 29. Juni 2008 verzichtete er dann auf das antike Pallium, die päpstliche Kurie nimmt an, um sich anzupassen. Das Pallium wurde Papst Coelestin V. dargeboten.

Später beschloss Benedikt XVI., sich anderer Modelle mit Halbedelsteinen verschiedenen Qualität und Farbe zu bedienen.


Sein Pallium ist jetzt nicht linear, sondern rund. Das erste wurde um die Person gelegt, das zweite zieht man über den Kopf. Bedeutender ist ganz sicher die Wahl und die Form der
> Kreuze <, die das Pallium zu > sechst < verzieren, und zwar in einem helleren Rot als ihre > 5 < Vorgänger auf dem antiken Pallium, insbesondere aber, und das ist nicht unbedeutend,

perfekt identisch <

sind mit denen auf dem Wappen der schottischen Freimaurer der 30. großen erlesenen Ritter Kadosh bezeichnet wird, der Ritter vom schwarzen und weißen Adler.



Der Kadosh
ist "heilig" und "rein", hat die oberste Einweihungsschwelle überschritten und die Loslösung als extreme Konsequenz von jedem gleich wie gearteten Faktor an psychologischer, geistiger und philosophischer Beeinflussung errungen.

Es bleibt zu klären, welche symbolischen und esoterischen Gründe Benedikt XVI. dazu gebracht haben, den Schnitt des Pallium zu ändern, die breitere (9 cm) und längere runde Form mit 6 rote Kreuzen anstatt der 6 schwarzen zu wählen.

Nicht leicht verständlich die Wahl, insbesondere aber auch der Grund, der ihn dazu gebracht hat, nie mehr > ein Pallium in "Y" Form< zu tragen, wie es die Metropoliten und die Päpste, seine Vorgänger, trugen.

< Bildunterschrift: Das Pallium, das heilige Papst Johannes Paul II. in der Weihnachtsnacht 1999 trug>

Originalfoto links – retuschiertes Foto rechts

Das alte Pallium mit den schwarzen Kreuzen, genauso wie das mit den roten Kreuzen, das der Papst Johannes Paul II. in der Weihnachtsnacht 1999 trugt, haben beide die Form eines > Y < von vorne und von hinten: das bedeutet, dass der Hirte immer genau weiß, welchen Weg er einschlagen muss, um das schwarze Schaf, das sich verlaufen hat, wiederzufinden.

Genauso perplex machte seine Entscheidung, das Pallium mit den 5 roten Kreuzen, das Benedikt XVI. bei seiner Ernennung zum Papst trug, abzulegen.



All diese Änderungen zeigen, dass der neue Pontifex beschlossen hatte, eine andere, esoterische und mystische Richtung einzuschlagen, in der die energetischen Pole ihre Ausrichtung vertauschen, damit der Geist sich stufenweise mit einer spiralförmigen Bewegung gegen den Uhrzeigersinn, wie die kosmische, von Oktave zu Oktave bis in den unendlichen Himmel und in direkter Berührung mit Gott erheben kann.

 

Um diese Ebene zu erreichen, müssen alle Nadeln so gesteckt werden, dass sie >< die Richtung der Energie umkehren >< , falls die Zeremonie es erfordert,

außer der > hinteren Nadel < , die immer die gleiche Position gegenüber der auf der Brust  beibehält.

Wahrscheinlich wird dazu ein ganz besonderes > Schema< verfolgt, das an uralte Traditionen, wie die keltische, gebunden ist wie bei diesem Kreuz, das auch aus > vier gleichseitigen Dreiecken< besteht.


Beim keltischen Kreuz haben wir das Symbol des Triskell (oder Triskele) (vom griechischen tris-keles = 3 Beine), die Darstellung der kosmischen Zyklen.


Bei der graphischen Darstellung der 3 Sonnenphasen (Sonnenaufgang, Zenith, Sonnenuntergang)

drehen sich die 3 Spiralen

> im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn <

Bei den Kelten war die symbolische Bedeutung des Triskell unterschiedlich und überlebte bis ins Christentum durch den Wer der Dreieinigkeit:

> die 3 Alter des Menschen (Kindheit, Reife, Alter)
> die 3 Naturen der Heiligkeit (Mensch, Tier, Pflanze)
> die 3 Aspekte der Göttin (Mutter, Tochter, Schwester)
> die 3 Elemente der Welt: Erde<> grün (bei den Kelten durch das Wildschwein dargestellt), Wasser<> blau (= Fisch), Luft <> gelb (= Drache), die mit ihren Bewegungen ein 4. Element darstellen (das Feuer), welches normalerweise im Kreis zusammengefasst ist, der das Triskell umrahmt.


Dazu könnten noch die zahlreichen anderen Bedeutungen kommen, welche die verschiedenen Kulturen auf der Welt der  > Zahl 3 < zusprechen (Mutter-Vater-Kind, Sonne-Mond-Erde, …) und wahrscheinlich hatten auch die Kelten viele weitere dreifache Kategorien für das Triskell.

Wichtig für unsere Forschung ist allerdings die Frage, warum der Pontifex sein Triskell – falls es wirklich ein Tiskell ist nach links verschiebt?



In der Tat scheint es fast, als ob er die gleiche mystische und esoterische Annäherung der Druiden sucht.


Hier aber – davon sind wir überzeugt – kommt die platonische und pythagoreische Metaphysik bei der Suche nach der symbolischen und esoterischen Bedeutung der 5 Polyeder und des Würfels Metatrons mit ins Spiel.

Wahrscheinlich haben die Edelsteine eine enge Beziehung zu den > 12 Steinen < auf dem " Brustschild Aarons ", Steine mit ritueller Bedeutung, magische Steine, vielleicht sogar thaumaturgische Steine, wie sie für den Bau des "himmlischen Jerusalem" verwendet wurden.


Mystische und esoterische Entsprechungen des päpstlichen Pallium

Die dem Menschen durch die Götter mitgeteilten Kenntnisse verlieren sich in der Zeit und sind uns nur als mythologische Erzählungen überliefert. Der Hermetismus oder "Wissenschaft des Hermes" (Trismegistos) bezieht sich auf die Enthüllungen des ägyptischen Gottes Thot (zu Hermes-Thof hellenisiert), der zum Archetyp geworden ist.

Ein Archetyp ist ein lebendiger Gedanke”, etwas, was man in einer Glyphe, einer Skulptur, einer Darstellung, einem Gedanken finden kann. Philosophen oder Alchimisten haben sich immer schon darin geübt, in Gedichten, Fabeln, oder Musikstücken, Bildern, Skulpturen und in verschiedenen Texten...

die Geheimnisse des alchemistischen Lehramtes zu verstecken

Esoterismus gibt es, seit es den Menschen gibt, seit die Sprachen entstanden, und er besitzt eine eigene Geschichte und eine eigene Archäologie.

Er hat eine eigene Sprache, die von Mal zu Mal von den verschiedenen Kulturen und Zivilisationen (Hieroglyphen der Ägypter, die Sprache Sanskrit, die hebräische Kabale, der arabische Esoterismus, der Animismus, die Schamanen, usw.) kodiert und chiffriert wurde.

In jeder mystischen Bewegung, gleich in welcher Kultur, kennt jeder die transzendentalen Schlüssel und kann die an die Eingeweihten gerichtete Botschaften deuten.

Auf diese Weise nehmen die antiken Götter, welche uns das Grundwissen geschenkt haben, Form an oder besser, sie sind keine Mythen oder Darstellungen mehr, sondern innere Kräfte, welche die Individuen in ihrem Leben antreiben, was in den Wahlen, Wünschen, Eroberungen, Kreationen, Mächten usw. zum Ausdruck kommt.

Das passiert auch heute noch, besonders in der modernen, technokratischen Zivilisation. Hermetische Symbole sehen wir auf jedem Bildschirm, im Fernsehen, in den Ikonen des Computers, in den Symbolen des Handys, aber auch in den Persönlichkeiten, in den verschiedenen Situationen der Videospiele, in den virtuellen Räumen, wo uns ein “second life” geboten wird, usw.

All das ist “Glyphe” und “Archetyp” gleichzeitig und der Zauber und die initiatische Sprache werden benutzt, ohne dass die Meisten überhaupt > VERSTEHEN < was sie wirklich “lesen”, wenn sie die Symbole anschauen, die sich in ihrem Geist-in ihrem Bewusstsein festsetzen.

Auch Benedikt XVI. verwendet und bedient sich dieser

"hermetischen und mystischen Sprache"

Ø ?? Jetzt aber kommen spontan einige Fragen auf ?? <

1) Warum
hat Benedikt XVI. ausdrücklich beschlossen, nicht wieder die Form des > Y < für sein neues Pallium zu wählen, sondern hat das gleiche Pallium gewählt, das die Metropoliten tragen?


2) Die 5  roten Kreuze des alten Pallium stellten die 5 Wunden des gekreuzigten Christus dar. Welche Bedeutung haben die 6 roten Kreuze? Gleichzeitig hat Benedikt XVI. auch beschlossen, einen anderen < Hirtenstab > zu benutzen, den gleichen wie Papst Pius IX., mit einem goldenen griechischen Kreuz, und schaffte das silberne Kruzifix ab.

3) Warum hat er das > rote Kreuz < gewählt, das in der schottischen Freimaurerloge den 30. erlesenen Groß Ritter Kadosh darstellt, den Ritter vom schwarzen und weißen Adler?



4) Warum hat er die > drei goldenen Nadel < gewählt, die wie Schwerter aussehen und nicht mehr, wie es die Tradition wollte, wie die "Nägel" der Kreuzigung, warum hat er die Stellung geändert, die Ausrichtung (im Urzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn), die Art und Farbe der Edelsteine, die er stets wechselt, je nachdem welche Zeremonie er abhält?

 

5) Welche symbolische Bedeutung haben Farbe und Art der >drei dekorativen Halbedelsteine < Chrysopras (grün), Cordierit (blau) und Topaz (gelb) oder andere Kombinationen, die er von Mal zu Mal wählt?

6) Ist seine Wahl vielleicht an die 4 Elemente > Wasser<>  Feuer <> Luft<> Erde < gebunden?


7) Nach welchem Kriterium sind sie miteinander verbunden?

 

8) Bei welchen Gelegenheiten wählt er die ornamentalen Steine der drei Nadeln so, dass ihn nur ein einziges Element kleidet, "Wasser" oder "Feuer"?

9) Ist diese Wahl vielleicht an die > Energie < der verschiedenen Chakra gebunden?

10) Gibt es außer dem symbolischen, mystischen noch ein anderes Verhältnis mit der Energie der 6 roten Kreuze und der sechs Pyramiden, die sich bilden, wenn man die "4 gleichseitigen Dreiecke" vereint, aus denen jedes "Kreuz" besteht?



11) Ist das Pallium vielleicht > ein Talisman < ein Zauberkreis < ?

Wie bei "Faust" von Goethe


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Der Zauberkreis wird bei Ritualen verwendet, um die Energie zu wecken, zu speichern oder zu zerstreuen.

Durch den Zauberkreis wird die Energie geweckt und dadurch die individuelle und/oder kollektive Macht gehoben.

Er ist aber auch in der Lage, unerwünschte, > negative Energie < abzuhalten und nur die angerufenen in den Kreis zu lassen.

Diese Technik, sobald man sie gelernt hat, lässt die Energie die Energie

> im Uhrzeigersinn und gegen den Uhrzeigersinn <

fließen, wodurch immer höhere Bewusstseinsebenen erreicht werden können.

Dasselbe passiert im Inneren der Basilika von Collemaggio, in der das " Geheimnis der drei 888" versteckt ist.

Hier kann man vom göttlichen Atem angehoben und von der Musik der himmlischen Sphären begleitet sanft in den unendlichen Himmel fliegen

von Herz zu Herz

Rechtsanwalt Giovanni Salvati



Ein Mensch alleine kann die Welt nicht ändern,

aber er kann eine Botschaft verbreiten,

die die Welt verändert