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Helfen Sie uns, das große Tipi wieder aufzubauen

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Die finanzielle Schätzung, wie sie aus den Unterlagen des Katastrophenschutzes hervorgeht, sieht für die  Restaurationsarbeiten, mit denen das Bauwerk funktionstüchtig gemacht werden kann, folgende Summen vor:

- € 10.500.000 für den gesamten Monumentalkomplex

- €   5.500.000 für die Basilika

Die Sanierung der Kunstwerke von l´Aquila und den Abruzzen, die bei dem Erdbeben vom 6. April 2009 beschädigt oder zerstört wurden, wird wie ein „Puzzlespiel“ sein.

Indianer benutzen ihre Unterkünfte nicht nur, um darin zu leben und zu schlafen, sondern vor allem, um in direktem Kontakt mit der Natur zu leben, vor denen sie den größten Respekt haben.

Für einen Weißen, der sein  Haus fest verwurzelt baut,  hörte es sich bestimmt komisch an, wenn der Stammeshäuptling seinem Dorf anordnete. „Wir müssen die Zelte hier abbrechen und anderswo aufschlagen, die Erde braucht Luft“.

Das Zelt war nicht nur ein Unterschlupf für die Nacht, sondern ein heiliger Ort, der Sitz des Großen Geistes.

Norbert Running, Medizinmann der Sioux-Reserve von Rosebud, erklärt, welche tiefe, geistige Bedeutung und welchen großen Respekt vor der Natur der Aufbau seines Tipi für einen Sioux-Indianer bedeutete:

„ Ein Tipi-Zelt aufbauen bedeutet, eine Welt aufzubauen, die Welt nachzubilden.“

„ Zuallererst bildet man einen Stern mit den ersten drei Zeltstangen. Die Welt beruht auf einem Stern.

Seine wahren innere Form ist ein Lichtkristall.“

„Nachdem der Stern gebildet wurde, so dass er mittig ausgerichtet ist, können wir unsere Welt ausrichten. Mit den  anderen sieben Zeltstangen können wir jetzt sieben Richtungen anweisen.“

„ Diese zehn Zeltstangen stellen die kosmische Moral dar, die auf dem „gegenseitigen Vertrauen“ beruht, die sich unsichtbar in der ganzen Natur wiederfindet.“

„Die letzten beiden Stangen lenken die Ohren, die den Einlass für den Wind im Tipi steuern.“

„So können das Tipi und die Welt ein- und ausatmen und mit den höheren Kräften kommunizieren.“

Das sind die zwölf Zeltstangen, das Symbol der zwölf Monate, in anderen Worten, die Jahreszeiten und der Lebenszyklus.“

Die Basilika von Santa Maria von Collemaggio wurde von Coelestin V. und dem Templerorden mit den gleichen Absichten erbaut, mit denen die Sioux-Indianer ihr Zelt aufbauten. Heute hat die Erde rebelliert, die Decke im Barockstil, die so gar nicht zum ursprünglichen, mittelalterlichen Bauwerk passte, ist eingefallen und hat den Blick auf den Sternenhimmel freigegeben.

Der Geist von Coelestin V. scheint aus einem langen Schlaf zu erwachen. Seine Erde scheint wieder zu atmen und fordert uns auf,
den Sitz der Götter <> sein GROSSES TIPI

Ein Mensch kann nicht die Welt nicht ändern,
aber er kann eine Botschaft aussenden,
welche die Welt verändert

Auf der Suche nach dem weißen Elefanten